[USA 2000 1. Woche Von Frankfurt am Main nach Pensacola]

Samstag, 29.07.2000 Frankfurt a.M. - Tampa

Um 12.35 Uhr sollte es mit Flug 0917 (United Airlines) in Richtung Washington losgehen. Die Stimmung war irgendwie seltsam - wir konnten es noch gar nicht fassen, dass wir jetzt für 7 Wochen in die USA fliegen würden.
Beinahe planmässig hoben wir dann auch ab mit Flugziel Washington Dulles. Die 8 Stunden Flug zogen sich ziemlich in die Länge, obwohl zwei Filme gezeigt und auch sonst der Service an Bord sehr gut war. Fast pünktlich um 15.30 Uhr landete unsere Maschine in WAS und um 17.35 Uhr sollten wir mit UA 1411 weiter in Richtung Tampa fliegen. De Facto abgeflogen sind wir um ca. 18.45 Uhr.
Angekommen in Tampa sind wir um 21.00 Uhr. Unterwegs haben wir schon einen kleinen Vorgeschmack auf Floridas Sommer bekommen - Thunderstorms.
Die erste Übernachtung hatten wir vorgebucht im Days Inn Airport Hotel, Tampa.

Sonntag, 30.07.2000 Tampa - Florida City

War der vorherige Abend noch ziemlich verregnet, stimmte uns der erste Morgen schon ein wenig freundlicher. Ein wunderbarer blauer Himmel und ein schöner Pool. Direkt nach dem Aufstehen sind Susanne und ich erstmal in das kühle Nass gesprungen. Anschliessend haben wir unsere Sachen gepackt und sind frühstücken gegangen. Im Anschluss baten wir an der Rezeption um ein Taxi, welches uns zur Autovermietung bringen sollte. Glücklicherweise verfügte das Hotel über einen Shuttleservice, der uns direkt zu Alamo gebracht hat.
Das Abholen des Wagens verlief problemlos, nur das mit dem zweiten Fahrer haben wir uns anders überlegt. Jetzt noch schnell zum Supermarkt und es konnte losgehen. Nachdem wir uns eine Kühlbox und reichlich Proviant gekauft haben, fuhren wir auf die I75 in Richtung Fort Myers. Knapp eine Stunde hinter Tampa setzte der Regen ein, welcher uns den ganzen Tag begleiten sollte. Unser erstes Ziel Fort Myers liessen wir links liegen, da es Bindfäden regnete. Wir entschlossen uns stattdessen nach Florida City zu fahren, um von da aus die Everglades zu besichtigen. Also fuhren wir ab Naples auf die #41 entlang der Everglades. Der Regen wurde immer heftiger.
Gegen Nachmittag sind wir in Florida City angekommen und auch das Wetter wurde wieder besser. Abgestiegen sind wir in einem Super 8 und waren anschliessend noch bei Dennys essen.

Montag, 31.07.2000 Florida City - Key West

Am nächsten Morgen entschlossen wir uns nicht in die Everglades zu fahren, sondern nach Key West. Nach einem Besuch bei Wal Mart machen wir uns auf den Weg nach Key Largo.
Ab Key Largo führt der Highway #1 nur noch über unzählige kleine Inseln und kilometerlange Brücken. Oft sieht man am Rand der Strasse kleine Strände, die zum Baden einladen. Das Wetter war durchweg gut und das Wasser so warm wie eine Badewanne.
In Key West angekommen haben wir uns nach langer Suche für ein Travelodge entschieden, wo wir auch gleich den Pool aufgesucht haben. Anschliessend unternahmen wir eine kleine Sightseeing-Tour. Den Sonnenuntergang haben wir leider verschlafen. In der letztenWoche haben wir das aber nachgeholt. Aber dazu später mehr.
Abends haben wir uns ins Getümmel der Duvall Street geschmissen. Dort haben wir im Hardrock Cafe erstmal ein paar Bierchen und Margarithas gezischt.

Dienstag, 01.08.2000 Key West - Florida City

Heute ging es zurück nach Florida City. Vorher sind wir jedoch noch einmal durch Key West gefahren, um hier und dort noch ein paar Bilder zu machen. Die Rückfahrt war genauso schön wie die Hinfahrt.
In Florida City angekommen, checkten wir in ein Comfort Inn ein. Nach einer Verschnaufpause und kurzem Imbiss bei Burger King fuhren wir in die Everglades. Dort angekommen kauften wir uns im Visitor Center als erstes den National Parks Pass (vormals Golden Eagle) für 50 US$. Wir fuhren dann die #9336 bis Flamingo. Grossartig aussteigen konnten wir leider nicht, da es von Moskitos nur so wimmelte und wir kein Bug-Oil dabei hatten. Trotzdem war die Fahrt sehr schön - es war schon später Nachmittag, die Sonne ging langsam unter und schuf ein einmaliges Panorama.
Zurück in Florida City erlebten wir den obligatorischen Regenguss.

Mittwoch, 02.08.2000 Florida City - Cocoa Beach

Am heutigen Tag besuchten wir eine von den unzähligen Krokodilfarmen rund um die Everglades. Wir entschieden uns für die Hurricane Alligator Farm kurz hinter Florida City. Na, ja was soll man sagen, dass was die da mit den Alligatoren machen ist nicht gerade tierfreundlich, aber auch irgendwie faszinierend. Zum Abschluss gabs noch eine Airboat Tour, die wirklich Spass gemacht hat. Der ganze Spass (Airboat Tour, Alligator Show) kostete pro Person 14.50 US$.
Nach dem Besuch bei den Krokos gings weiter auf der #1 nach Miami. Dort besichtigten wir ein wenig Miami Beach. Dann ging es weiter auf der I95 nach Palm Beach. Kurz nach Fort Lauderdale fing dann wieder der Regen an und es wollte nicht aufhören. Noch hatten wir die Hoffnung, das wir in Palm Beach halten und noch einen schoenen Tag dort verbringen könnten. Pustekuchen. Die Fahrt ging weiter und unterwegs entschlossen wir uns den Tag abzuhaken und bis nach Cocoa Beach zu fahren um uns morgen das Kennedy Space Center anzuschauen.
In Cocoa Beach stiegen wir in einem Motel 6 ab und auch das Wetter war wieder besser.

Donnerstag, 03.08.2000 Cocoa Beach - Cape Canaveral - Daytona Beach

Früh aufgestanden und ab gings zum Kennedy Space Center. Doch schon allein die Schlange vor dem Kassenhäuschen und der hohe Eintrittspreis liessen unsere Stimmung merklich sinken. Nach einigem hin und her entschlossen wir uns dann doch hineinzugehen.
Als erstes kommt man in einen grossen Komplex, der als Visitor Center dient. Hier bekommt man allerlei Informationen über die Geschichte Cape Canaverals, die amerikanische Raumfahrt und den Weltraum allgemein. Man muss zugeben, dass die Amis das gut hinbekommen haben. Zusäztlich stehen noch Imax-Kinos zur Verfügung, wo man noch mehr Informationen bekommt. Wenn man das Visitor Center verlässt kommt man in eine Art Pavillon, wo wir doch tatsächlich einem waschechten Astronauten begegnet sind, der dort einen Vortrag hielt.
Um diesen Pavillon herum sind die Imax-Kinos und ein Park. In den Park stehen unzählige ausrangierte Raketen und es werden sogar kleine Miniaturrakaten hochgeschossen. Nach unzähligen Schnappschüssen machten wir uns auf zu den Tourbussen, um das riesige Areal - Cape Canaveral - zu besichtigen. Nach einer langen Anstehprozedur ging es zuerst zu der wirklich imposanten Montagehalle, wo die Spaceshuttles mit den Trägerraketen verbunden werden. Leider kann man diese Hallen nicht besichtigen.
Anschliessend ging die Tour weiter und sie führte uns zu einer Aussichtsplattform, von der man die Abschussplattformen besichtigen konnte. Dies allerdings wieder nur aus einiger Entfernung. Dann gehts weiter zu der mächtigen Saturn 5, die in einer Halle, in ihren verschiedenen Segmenten aufgeteilt, liegt. Zum Abschluss kann man noch durch ein Modell der ISS durchwandern.
Nach dem Kennedy Space Center fuhren wir die I95 weiter nach Daytona Beach. Dort angekommen checkten wir in ein Days Inn ein. Nachdem wir unsere Sachen aufs Zimmer gebracht haben ging es erstmal zum Strand. Der Strand ist schon eine Attraktion für sich. Auch wenn wir nicht mit unserem Auto auf den Strand gefahren sind, ist es schon lustig den Amis mit ihren aufgemotzten Kisten dabei zuzusehen. Zum Abschluss eines schönen Tages waren wir noch italienisch Essen.

Freitag, 04.08.2000 Daytona Beach - Panama City - Pensacola

Heute fuhren wir an die Golfüste Floridas. Die Fahrt führte über die #40 bis Ocala, die I75 bis Lake City, dann auf die I10 bis kurz hinter Marianna, von dort aus gings über die #231 nach Panama City und zum Abschluss die #98 bis Pensacola.
Was für eine ätzende Fahrt. Unterwegs hatten wir viele Staus, vor allen in den Orten an der Golfküste. Ärgerlicher war jedoch, dass wir an unzähligen wunderschönen Badebuchten vorbei gefahren sind und nicht angehalten haben.
In Pensacola haben wir in einem Howard Johnson übernachtet. Essen gabs bei Dennys, anschliessend noch ein Bierchen und das wars für heute.
Rund um Pensacola gibt es übrigens einen guten Rocksender - TK 101. Nur mal so am Rande.